„Ich beeinflusse Menschen. Und krieg Geld dafür.“

Bin gerade auf YouTube über eine Doku gestolpert, die mich wütend gemacht hat. Nicht, weil totale Neuheiten drin vorkommen, aber weil es so extrem komprimiert viele Bilder und Tatsachen zusammenfasst.

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Letzten Freitag auf einem Festival sind mir mehrere Menschen begegnet, die sich selbst als Influencer bezeichnen. Mich reißts da jedes Mal, ich find das dreist, sich selbst so zu bezeichnen. „Was is dein Job?“ – „Ich beeinflusse Menschen, wieso?“ …Mich beschäftigt das schon eine Weile, und ich stehe immer wieder vor der Frage, was für ein Gedankengang dahintersteckt, wenn eine junge Person „beschließt“, ab jetzt Influencer zu sein. Um Geld damit zu machen und den eigenen Narzissmus zu befriedigen. Für mich ist das nicht nachvollziehbar: Influencer wird man doch erst, wenn sich herausstellt, dass man erstens eine Message (!!!!!!! die über „ich zeig euch was cool ist und was ihr kaufen müsst“ hinaus geht !!!!!) hat und diese zweitens gekonnt unter die Leute bringen kann, sodass diese zuhören. Aber erst dann, doch nicht zu Beginn!

Und was mich noch mehr ärgert: Es wird einfach nicht hinterfragt! Influencer sind dann cool, wenn sie es schaffen, sich viele Follower zu holen. Dann wird in den klassischen Medien über sie berichtet, dann werden sie auf Konferenzen und Podiumsdiskussionen eingeladen, dann bringen sie „Home Stories“, weil sich alles auf ihrer ach so sympathischen Persönlichkeit orientiert, und werden zu Stars. Es greift über auf andere Medien und verändert unseren Blick auf Bilder.

DAS ist der Teil von Instagram und allen anderen Sozialen Medien, der mich so unglaublich nervt. Wenn Social Media zum Selbstzweck wird, um Geld zu machen. All diese tollen Influencer merken nicht, dass sie sich selbst als lebende Litfaßsäule zur Verfügung stellen und dabei für die Firmen ein Geschenk des Himmels sind, weil billiger als klassische Werbemaßnahmen. Sie lassen sich überall mit der Kamera verfolgen. Und alles nur für Likes, Likes, Likes.
Es gibt so viele sogenannte Influencer, dass es zu einem extremen Bewerb untereinander geworden ist, möglichst viel Geld zu machen. Was auf der Strecke bleibt, ist oft echte Meinung und Rückgrat. Und der Nebeneffekt: Es gibt immer mehr Bilder, die falsche Schönheit vorgaukeln, immer mehr „Musthaves“ und „Mustlooks“, wie man auszusehen hat. ES NERVT!
Ich möchte bitte nicht von einer 21-jährigen „Influencerin“ erklärt bekommen, wie super die Antifaltencreme mit Hyaluron bei ihr funktioniert.
Ich möchte bitte nicht von einer sportlichen und mageren Frau erklärt bekommen, wie toll ihr „Flat-Tummy-Tea“ zum Abnehmen funktioniert.
Ich will keine Tipps bekommen, mit welchen Filtern oder Bearbeitungen ich porenfrei aussehe, welches Make-up und vor allem welcher Highlighter „instagram-ready“ ist und wie ich beim Selfiemachen möglichst schlank aussehe und meinen Arsch optimal positioniere.
Wer mich beeinflusst, möcht ich bitte selbst entscheiden. Und ich bin heilfroh, dass ich meine Bauchentscheidung, mit ichkaufnix dieses Spiel, wenn auch auf ökofairer Ebene, NICHT mitzumachen, wirklich verfolgt habe.
Das gibt nämlich wirklich Freiheit auf diesem virtuellen Spielplatz der Eitelkeiten.
ps: und bevor jetzt der Beef losgeht, dass es ja auch ganz andere Influencer gibt: Jo, eh. Nur gibt es die, die ich meine, eben auch wie Sand am Meer.
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Es ist schnurzpiepwurscht, wie ich aussehe.

Ich muss da mal was loswerden. Ein ganz ein unangenehmes Störgefühl muss jetzt runtergeschrieben werden. Als ich für mein Buch „Fuck Beauty!“ recherchierte, brachte ich mich selbst noch nicht so sehr in die ganze Instagram-PlusSize-Curvy-Bopo-Szene ein. Ich verschaffte mir einen Überblick, wer die Frauen sind, die da so posten, und welche Strömungen es gibt.

Wenige Tage, bevor mein Buch rauskam, meinte eine befreundete Autorin: „Ich wette mit Dir, Dein Buch werden nur dicke Frauen lesen.“ Eine andere Freundin meinte: „Abnehmen darfst jetzt nicht, sonst hassen sie dich.“ Als das Buch dann draußen war, und erste Freunde es gelesen hatten, meinten einige: „Du?? Von dir hätte ich das niiie gedacht! Du bist ja total hübsch! Und doch nicht dick!“ (Übrigens, liebe Leute, bitte merkts euch endlich: „Hast du abgenommen?“ ist kein Kompliment, „DUUU bist doch nicht dick“ kein Trost, sondern beides Zeichen der dickenfeindlichen Gesellschaft, in der wir leben).

Ich ging mit @fuckbeauty2018 öffentlich (ich hab keine Ahnung, was ich nächstes Jahr mach, verdammt, komm ich grad drauf), und sammelte schnell Follower. Ich freute und freue mich über jede Einzelne – es sind erwartungsgemäß sehr wenige Männer dabei – und schaute mir ihre jeweiligen Profile an. Von gertenschlank bis wirklich dick war alles dabei. Schön! Genau darum ging es mir: Ich sehe das gesellschaftliche und strukturelle Problem, das wir rund um weibliche Optik alle mittragen müssen, und wollte ALLE Frauen ansprechen. Dass das gelang, erleichterte mich sehr – aber ich merkte eine überraschende Zurückhaltung einiger Curvy Frauen.

Innerhalb der Curvyszene fielen mir zwei Lager auf – jene, die von Größe 38 bis Größe 50 stolz ihre Kurven in die Kamera zeigen, sexy, sportlich, fashion forward, einfach wie sie sich gerade fühlen. Die eher Schlankeren, die darüber schreiben, dass sie jetzt auch ihre Bauchfalten akzeptieren können. Die konventionell Hübschen, die sich selbst als body positive bezeichnen und ihre Geschichte auf dem Weg zur Selbstakzeptanz erzählen. Darunter natürlich auch viele Modebloggerinnen, die exakt nach dem Vorbild ihrer dünnen Kolleginnen Haul-Videos machen, in denen sie zeigen, welche neue Kleidung sie sich gekauft haben und wie super die nicht geschnitten ist und hach die Farbe und überhaupt sind sie ja so in looove mit den neuen Stücken. Teilweise von feministischem Gedankengut sehr weit entfernt. Aber hin und wieder kommen auch ihnen Meldungen in Richtung „ich darf mich auch schön fühlen, es ist mir egal, dass ich nicht entspreche“ usw. aus.

Und auf der anderen Seite gibt jene, die darauf bestehen, dass nur wirklich dicke Frauen body positive sein dürfen, weil es eine politische Bewegung sei, die für mehr Sichtbarkeit marginalisierter Körper sorgen wolle, und schlankere Frauen, die sich als bopo bezeichneten, anfeinden.

Gerade in der zweiten Gruppe sind viel mehr Frauen vorhanden, die sehr klar (queer-)feministische Positionen vertreten, und dafür bewundere ich sie sehr und finde sie wirklich super, jede Einzelne von ihnen. Ich folge diesen Frauen lieber als den runden Modebloggerinnen – schlicht und einfach, weil ichs tausendmal interessanter finde, klare feministische Power zu sehen als das zehnte Kleid von Asos Curve. Nur diese Anfeindung verstehe ich nicht. Das Argument ist oft, „wenn sich die konventionell Schönen und Schlanken die Bopo-Bewegung aneignen, dann haben wir wieder keinen Raum, uns zu zeigen“. Und obwohl ich es bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen kann, finde ich es traurig.

Es ist so viel Anfeindung da. So oft sehe ich es, wie sich Frauen aus der zweiten Gruppe über Frauen aus der ersten Gruppe aufregen. Und finde es so unglaublich traurig. Kaum hat man eine Gruppe gegründet, ist diese Gruppe dazu da, andere auszuschließen? Ich denke, man muss die Ebenen trennen.

Ja, es gibt VIEL zu wenig Repräsentation dicker Frauen, von Women of Colour, von Frauen, die nicht den westlichen Schönheitsstandards entsprechen. Das ist ein Drama, dagegen muss man ankämpfen, und da braucht es eine ganz breite Öffentlichkeit. Bin ich voll dabei und unterstütze ich aus ganzem Herzen.

Nur: Ich darf es in den Augen einiger jener nicht. Weil ich groß, weiß und blond bin, mehr „Inbetweenie“ als Plus Size mit meiner Größe 44, weil ich in keine Randgruppe falle, und weil ich noch nie in einem Sessel mit Armlehnen stecken geblieben bin, ich könne also gar nicht wissen, wie das ist als marginalisierter Körper, und ich hätte kein Recht, mich dazu zu äußern.

Aber: Wir sind alle dieser körperfixierten und gleichzeitig körperfeindlichen Gesellschaft ausgesetzt sind und wir haben ALLEALLEALLE riesengroßen Gegenwind, uns selbst zu akzeptieren. Und da kommen wir zur zweiten Ebene: Neben der fehlenden Öffentlichkeit marginalisierter Körper haben wir zusätzlich ein riesengroßes Problem, und zwar alle: Wir müssen als Frauen ständig dagegen ankämpfen, uns von gelernten Strukturen, Industrie und Marketing nicht den Selbstwert selbst in den Boden zu stampfen. Wir tun es ja selbst, weil wir glauben, wir „müssen“. Wir müssen sagen, dass wir uns selbst nicht schön finden – weil wir sonst sofort als selbstverliebte Narzisstinnen gelten. Dabei haben wir ALLE ein Recht darauf, uns schön zu fühlen! Jede Einzelne von uns, scheißegal, wie sie aussieht!

Ich finde es umgekehrt unglaublich schade, dass es innerhalb dieser spannenden Community Frauen gibt, die anderen – oft schlankeren – Frauen, das Recht absprechen, sich ihren Selbstakzeptanzproblemen öffentlich zu stellen. Ich habs auf Instagram erlebt, was für ein Hickhack da teilweise herrscht, sobald eine Frau, die konventionellen Schönheitsstandards eher entspricht, darüber schreibt, welche Schwierigkeiten sie mit sich selbst hat, und nicht nur, wo sie dieses neue Kleid gekauft hat. Da geht dann das Beanspruchen von Raum meiner Meinung nach in die falsche Richtung.

Am Ende des Tages sind es nämlich alles Frauen. Frauen sind weltweit und auch bei uns strukturell massiv benachteiligt. Und das, obwohl sie die Bevölkerungsmehrheit bilden. Es wird wirklich Zeit, sich zusammenzuraufen, Ladies. In Zeiten von Instagram und Co. hat jede Frau das Recht, mit einer body positive Message rauszugehen. Und wir alle haben die Pflicht, für Gleichberechtigung einzustehen. Und dafür, dass es mehr Repräsentanz ALLER Frauen und aller Formen von Schönheit geben muss. Dazu sollten wir aber zusammenhalten. Bitte. IMG_7293sws

Das bin ich. Groß, Blond, und 35 Jahre lang durch die Weltgeschichte spaziert mit der Überzeugung, ich sei der letzte Besen. Wer findet mich schon hübsch, ich bin nicht süß, ich bin nicht weiblich genug, ich bin zu plump, zu weich, zu wenig sexy, habe ein viel zu großes Gesicht, meine Nase, wäh, und einen rechteckigen Wabbelhintern. In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass meine größte Problemzone in diesem Fall aber einfach nur mein Hirn war. Ich habe mich auf die Reise zu mehr Selbstakzeptanz und Selbstliebe gemacht. Und bin auf dieser Reise so viel strukturellem Wahnsinn begegnet, dass für mich klar ist: Dagegen möchte ich in Zukunft meine Stimme erheben.

Übrigens Fun Fact: Am Tag dieses Fotoshoots habe ich den Rock gesprengt. Der Knopf war dann einfach ab (und wird es wohl noch länger sein, oder hat von euch schon mal wer Spaß daran gehabt, einen Knopf an einen Lederrock anzunähen…). Früher wärs ein Drama gewesen, eine Blamage. Jetzt ists halt einfach nur ein im letzten Jahr zu eng gewordener Rock, und Leder hat halt blödeweise vergleichsweise wenig Stretch, nüm? 🙂  Vor zwei Jahren hätte ich ein solches Foto von mir niiiiiemals veröffentlicht. Viel zu dick, und keine Taille und ihgittwäh. Jetzt poste ich es, um erstens mir zu beweisen, dass keinem von euch die Augen abfaulen, wenn ihr es anschaut (zumindest geh ich da jetzt mal davon aus), und zweitens um zu zeigen: Oida, ich bin stinknormal! Ich bin der Durchschnitt des Durchschnitts, abgesehen von meiner Größe vielleicht. Ich bin nix Besonderes!

Ich bin nicht dick, ich bin nicht dünn, und nur ich selbst hab mich jahrelang ins marginalisierte Eck gestellt – komplett sinnloserweise und wie verdammt viele andere Frauen.

Und wisst ihr was? Es ist scheißegal. Es ist völlig wurscht, wie ich aussehe und wie ich mich selbst sehe und wie andere mich sehen. Scheiß-schnurz-piep-wurscht. Fakt ist nur: Ich bin eine Frau. Und ich will mir von niemandem mehr einreden lassen, wie ich auszusehen habe. Ich will mir keinen Stress wegen meiner eigenen Optik mehr machen. Aber ich will, dass die strukturelle Benachteiligung endet. Auf vielen Ebenen und für alle Frauen, genauso schnurzpiepwurscht, wie sie aussehen. Zusammenhalten ist die Devise. 

Ende der Brandrede.

PS: Für die ÖsterreicherInnen – Frauenvolksbegehren unterschreiben wär übrigens sehr leiwand von euch.

PS2: Foto (c) Bianca Kübler Photography. 

PS3: Nein, ich hasse Männer nicht. Ganz und gar nicht. 

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Fuck Beauty!

Boah, das sind arge Zeiten gerade. Ich krieg mich vor Nervosität kaum noch in den Griff, denn in wenigen Tagen kommt mein neues Buch raus:

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Ich liebeliebeliebe dieses Cover! Und ich bin sehr stolz auf den Inhalt: Ich habe versucht herauszufinden, warum ich selbst mich jahrelang für den letzten Besen gehalten habe. Was diese ominöse „Schönheit“ eigentlich ist und was die Beautyindustrie einreden will. Wie irre diese ganzen Bildbearbeitungsapps sind und wozu Frauenmagazine eigentlich mal gegründet wurden.

Erhältlich ab 11.1. überall, wo es Bücher gibt. Und richtig super seid ihr, wenn ihr auch wirklich in eine inhabergeführte Buchhandlung geht und es dort kauft 🙂

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#metoo. Ich bin auch frustriert.

Ich muss da jetzt mal was rund um die ganze #metoo-Debatte loswerden… lang hab ich nicht mehr dazu gesagt als eben „Ich auch“. Ich hab auch schon Belästigung erfahren, ui, Wunder. Aber jetzt nimmt diese ganze Debatte eine Richtung an, bei der ich nicht mehr still halten kann.

Ich hab mir gerade einen Tag nach Aussendung die letzte Folge Pro&Contra im Stream angeschaut, rund um #metoo und Nina Prolls #notme – zwei Worte fehlten in dieser gesamten Diskussion schmerzhaft auffällig:
1) Empathie (mit den Frauen nämlich, die sich nicht wehren können, aus welchen Gründen auch immer, und die über ein anderes Selbstbild verfügen als erfolgreiche Schauspielerinnen, die auch mit ihrer Weiblichkeit hervorragend spielen können). Es wurde zwar angesprochen, ging aber komplett unter in einem „Nein, ich hab recht, weil Männer sind so und so“-Geplänkel, bei dem mir bereits das Mittagessen wieder bis kurz unter den Gaumen raufwanderte.
und unglaublich wichtig:
2) KONSENS!!!!!!!
Das Wort KONSENS kommt fast nicht vor in der öffentlichen Diskussion. Dabei ist es doch furzeinfach: Lieber Mann, wenn ich will, dass du mir auf den Arsch greifst, dann lass ich dich das merken. Glaube mir, ich liebe das Spiel der Flirterei sehr, und du wirst es merken. Wenn ich nichts Derartiges signalisiere, dann lass deine Klebln von mir. Und nein, ein Lächeln allein ist keine Einladung. Und nein, trial and error ist NICHT der richtige Weg in diesem Fall. Mal ausprobieren, und wenn ein Nein kommt, dann ist ein Nein eben ein Nein…. da ist es dann oft schon zu spät.
Frauen sollten nicht in die Situation gebracht werden, nein sagen zu müssen. So viel Empathie sollte man doch wohl auch Männern zugestehen können, dass sie nicht gar so deppert sind und körpersprachliche Signale interpretieren können. Aber ich komm vom Thema ab: KONSENS ist das Zauberwort, im Idealfall gepaart mit einem weiteren wunderbaren Thema: RESPEKT!
Ein drittes Wort wird oft genannt, aber für meinen Geschmack mit noch viel zu geringem Gewicht: MACHT. Welcher Mann grapscht eine Frau an, gibt ihr verniedlichende Namen, liefert kurz nach dem ersten Hallo vor versammeltem Publikum Kommentare, was er jetzt gern mit ihren Brüsten machen würde, der es wirklich darauf anlegt, mit dieser Frau in der Kiste zu landen? Ich bin ja nicht immer überzeugt, dass Menschen im Allgemeinen vernunftbegabt sind, aber SO deppert könnens dann doch nicht sein. Nein, da geht es um Macht. Um ein klares Feststellen der Hackordnung im Rudel. Und diese Machtspiele sind das eigentliche Problem.
Himmelnochmal, ist das so schwer zu verstehen???? Müssen Frauen jetzt anfangen, Männern in der Ubahn im Vorbeigehen an den Arsch zu greifen, müssen Frauen männliche Arbeitskollegen verbal sexualisieren, um Macht zu demonstrieren, müssen Frauen Männern jetzt k.o. Tropfen in den Drink mischen, damit sie sie willenlos abschleppen können, damit ENDLICH MAL VERSTANDEN WIRD, wovon Frauen reden in der #metoo-Debatte? Echt jetzt? Braucht es wirklich dieses Kindergartenniveau „aua du tust mir weh, wenn du mich zwickst, schau ich zwick dich auch, jaa, das tut weh, gell?“ Nach der Puls4-Diskussion habe ich diesen Eindruck. Dieses „mimimi-wir-Männer-dürfen-nix-mehr-sagen“-Gerede der Kerle dort war mehr als nur unerträglich, diese OpferTäter-Umkehr bringt mich zum Kotzen.
Und könnten wir bitte endlich, endlich, endlich die grundsätzliche Systematik, die hinter Belästigungen steckt, sprechen, als darüber, ob und wem „alte, reiche Männer“ (allein schon die Formulierung von Pilz selbst!!! Waaarghh!!) bsoffen in den Ausschnitt fallen? Können wir die dahinterliegenden patriarchalen Machtstrukturen diskutieren? Können wir darüber reden, woher es eigentlich kommt, warum solche Übergriffe als Kavaliersdelikt (auch diese Formulierung muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen) gesehen werden? Können wir über Gleichberechtigung, Respekt und wertschätzenden Umgang reden? Und über gelernte Verhaltensweisen von Frauen und Männern?
Die von vielen Frauen brechen dank der aktuellen Diskussion gerade ein winzig kleines bisschen auf, wie hoch der Lerneffekt bei Männern ist, kann ich nicht beantworten, und ganz im Allgemeinen widerstrebt mir dieses „Die Männer sind so, die Frauen sind so“-Verallgemeinerungs-Küchentischpsychologie-Gelabere seit Jahren. Aber: Die Machtstrukturen, die Belästigung erst möglich machen, gibt es, das kann man nicht wegdiskutieren. Und sollte #metoo eine Verbesserung der Situation für Frauen bringen, dann bitte auf ganz, ganz tiefliegenden strukturellen, patriarchalen Machtebene (diesen Beitrag dazu find ich übrigens sehr schlau).
Da gehört diese Diskussion nämlich hin – und für alle zum Mitschreiben: Das hat nichts mit Männerhass zu tun. Nur weil ich als Frau den Anspruch stelle, dass mein Stück vom Kuchen gleich groß ist wie das eines Mannes, und strukturell für alle Frauen einen selbstverständlichen respektvollen Umgang auf Augenhöhe mit Männern einfordere, heißt das nicht, dass ich ihnen den Schwanz abschneiden möchte! Hey, ihr dürft eure Schwänze alle behalten, ehrlich, nie im Leben würd ich einem Kind sein liebstes Spielzeug wegnehmen wollen, also warum sollt ich das bei euch tun wollen? Ich möchte nur, dass gesehen wird, dass es nicht fair ist, sich aufgrund des Geschlechts (ich muss den jetzt auch bringen: de facto aufgrund des Gemächts… ja, der muss sickern..) Macht selbst zuzuschreiben. Geschlecht passiert, das entscheiden wir nicht – genauso, wie wir nicht entscheiden, ob wir in Wien, Damaskus, Dallas oder Yamoussoukro auf die Welt kommen, und welche Haut- oder Augenfarbe wir haben. Männlichkeit als Geschlecht ist kein Machtgrund per so – nur leider ist genau das in unserer Gesellschaft institutionalisiert, und jetzt, wo es aufbricht, finden Scheindebatten rund um die „Bedrohung“ der Männer statt.
Meine etwas frustrierende Vermutung ist: Der Lerneffekt von #metoo wird in ein paar Wochen bei genau null liegen, wenn weiterhin permanent Einzelfälle diskutiert und fast schon lustvoll seziert werden. Männer werden sich als Opfer darstellen, dieses Argument mit den prominenten, armen Opfern von Weinstein bis Pilz argumentieren, und Frauen werden umso weniger über ihre übergriffigen Erlebnisse reden, weil sie sich denken: Boah, das tu ich mir fix nicht an.
Mich juckt seit ein paar Tagen, eine ganz persönliche #metoo Geschichte zu erzählen – mit einem Mann aus der linksgrünen Szene passiert, de facto rechtlich relevant, über Belästigung weit hinausgehend, und von mir erst nach Wochen wirklich realisiert worden, WAS das eigentlich für eine übergriffige Katastrophe war. Danach wiederum wars mir wochenlang peinlich, das ich selbst das in der Situation nicht überrissen habe und nichts gesagt, mich nicht gewehrt, dem Typen nicht den Schädel abgerissen habe. Das kann ich ja nicht öffentlich sagen, bitte wie steh ich denn dann da, ich, die goscherte nunu, mir passiert sowas – vor mir selbst ists mir peinlich! Nicht vor anderen. Er war ein Arschloch, ich habe draus gelernt, mir passiert das fix nie wieder, ohne dass ich gleich und nachdrücklich reagiere.
Aber auch ich stell mir jetzt grad die Frage: Bringts was, etwas zu sagen, die Geschichte zu erzählen, den Kerl zu outen (der meiner Vermutung zufolge sich genau null bewusst ist, dass er Unrecht begangen hat)? Was hat es für einen Sinn, einen weiteren Einzelfall ins Rennen zu hauen und damit noch dazu Gefahr zu laufen, in eine Opferrolle gesteckt zu werden, in der ich mich jetzt – Monate nach dem Vorfall – selbst nicht mehr sehen möchte?
Mich interessiert keine Rache, kein „Ha, ich hol mir Gerechtigkeit“, passiert ist passiert! Mich interessiert nur: Bitte in welchem System hat dieser Mann gelernt, dass das, was er getan hat, in Ordnung ist? Und diese Frage würde ich auf allgemeiner, gesellschaftspolitischer Ebene gerne diskutiert sehen. Ich sehe diese Diskussion durch den Weg, die die mediale Berichterstattung sowie die Stimmung in den Sozialen Medien gerade geht, genau gar nicht erfüllt.
Und das ist ehrlich gesagt fast noch schlimmer der Vorfall selbst. Mich würd nicht wundern, wenn in nicht allzuferner Zukunft eine 25 Meter hohe Killerwelle eines Backlashes auf uns zurollt.

 

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Es ist so weit: Ich verteidige die Hersteller von Barbie.

Monate später mal wieder ein Blogbeitrag. Ich hab mich nämlich grad aufregen müssen. Bin krank zuhause (aua Zahn, aua Hals, armes Nunu-Utsch, sniefsnief) und beim Scrollen auf Facebook bei einer Bloggerkollegin auf diesen Artikel gestoßen: „Niemand will mit der Curvy Barbie spielen„.

Die Grazia schreibt, der Umsatz von Spielzeughersteller Mattel ist eingebrochen, und zwar gewaltig. Mattel hat vor wenigen Monaten höchst medienwirksam endlich auf die jahrzehntelange Kritik reagiert und neben den klassischen Barbies solche mit realistischeren Körperformen auf den Markt gebracht, eine sehr kleine (petite), eine sehr große und eine kurvige. Und jetzt schreibt die Grazia, dass keiner mit der Curvy Barbie spielen will und daher die Umsätze am Sand seien.

Was für ein Kausalbullshit!

Mattel produziert weitaus mehr als nur die Barbie. Hier ein Screenshot von mattel.de:

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Sehr viel Plastik. Nicht nur Barbie. Wobei Barbie sicherlich das Flagschiff ist. Aber die Kritik, dass die echte Barbie nicht lebensfähig wäre, die steht schon in Büchern aus den frühen Neunziger Jahren (und wahrscheinlich wurde sie schon viel früher geäußert)! Mattel hat schlicht und einfach ZU SPÄT reagiert und verliert deshalb grad. Apropos verlieren: Wenn man sich die Umsätze von Mattel in den vergangenen Jahren anschaut, ist das mit „Millonenverluste! Drama! Mattel stirbt!“ auch maßlos übertrieben, wie mir nach einem ca. einsekündigem Googlen die Seite Statista.de ausspuckt:

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Ja, es schaut nicht rosig aus, seit 2013 nimmt der Umsatz kontinuierlich ab, liegt aber immer noch über den Jahren 2005 und 2009. Ich frage mich: Woher nimmt Grazia die Logik, das allein auf die Curvy Barbie zurückzuführen?

Es liegt mir fern, einen Spielzeugkonzern zu verteidigen, der erstens Plastikscheiße in Tonnenmengen produziert, zweitens das Selbstbild von wahrscheinlich zig Millionen Frauen seit den 50er Jahren massiv negativ beeinflusst hat, und drittens einer der Big Player im von mir so innigst gehassten Gender Marketing ist. Grazia nimmt diese Begründung schlicht und einfach aus einer gesellschaftlichen Hypothese heraus: Wie, dicke Barbies? Na das will doch keiner. Das schaut ja anders aus, das entspricht ja nicht den Models in den Zeitungen. Wer will schon dick sein. Lass uns mal in der gleichen Ausgabe schnell noch die Diät-Tipps auf fünf Seiten aufblasen. Ist doch eh klar, dass die dicke Barbie nicht gekauft wird, die ist ja hässlich.

Es liegt also ein gesellschaftliches Problem dahinter. Was Mattel in 60 Jahren kaputt gemacht hat, wird es nicht in wenigen Monaten wieder ändern. Wenigstens gibt es endlich Barbies mit unterschiedlichen Körpern, wenigstens haben Kinder und vor allem ihre Eltern die Wahl, anstatt wahllos die klassische Barbie als das Schönheitsideal schlechthin anzunehmen.

Grazia – gemeinsam mit sicherlich vielen anderen Medien – ist also das eigentliche Opfer in dem ganzen Chose: Die glauben immer noch an das vorherrschende und immer irrealer werdende Schönheitsbild. Problem nur: Sie kommunizieren es auch an andere. Das mit der gesellschaftlichen Medienverantwortung, das müssen sie wohl noch lernen. Hoffentlich, bevor sie Umsatzeinbußen machen, weil keiner mehr ihre Diättipps lesen will….

 

 

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Liebe Werber, nein, so machen wir nicht weiter.

Gestern mal wieder am Flughafen Schwechat gelandet. Ausnahmsweise nicht gleich oben in Bus oder Taxi gestiegen, sondern den langen Gang Richtung CAT gegangen. Und so richtig sprachlos sowie massiv peinlich berührt gewesen. Den gesamten Gang lang hängen Werbungen von Sixt, dem Autoverleiher, der bekannt ist für provokative Werbungen. Und hin und wieder, muss ich wirklich zugegeben, waren ja echt auch ganz coole Anzeigen dabei. Sixt verstand es bisher manchmal recht gut, das aktuelle Tagesgeschehen zu kommentieren und gleichzeitig Werbung zu machen. Nur jetzt dürften sie ihre Agentur gewechselt haben. Und die neue Agentur hat wohl gemeint: „Hey, wir machen jetzt was ganz Ironisches. Wir bleiben bei dem pointierten Kommentieren, aber wir spitzen es zu!“ Was dabei rauskam, machte meine beiden Mitreisenden und mich sprachlos: Ein Gang voller unverhohlenem Chauvinismus, Sexismus und schlichter Blödheit:

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„Retten Sie den Weltfrieden und mieten Sie auch Ihrer Frau einen günstigen Wagen von Sixt.“

Tschulligung, wie bitte?! Gehts noch?

Was mich daran traurig macht: Das Ding kann man nicht mal beim Werberat melden. Und bei Sixt selbst wird die Antwort garantiert sein: Ach, wir nehmen die Welt mit Humor, wir sind ja nur ironisch und der Kunde versteht das schon.

Nein, ich als potentielle Kundin hab da kein Verständnis dafür, gar keines. Ich bin alles andere als humorlos. Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag. Für einen guten Schmäh würd ich meine Oma verkaufen (nein, Oma, würd ich nicht, ist nur so ein Spruch). Präsentiert sich mir ein Spruch am Silbertablett, dann nehme ich diese Gelegenheit unter Garantie wahr. Ich kann da nicht widerstehen. Ob Wortwitz, Sarkasmus, oder einfach nur den Blödsinn im Schädel leben: Ich liebe Humor.

Aber das da oben IST NICHT LUSTIG. Weil es gefühlt unserer Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Vor zehn Jahren wäre eine solche Werbung nicht möglich gewesen. Es hat sich vor allem in den letzten zwei Jahren extrem viel verschoben. Ein Mann sagt offen „You just have to grab em by the pussy“ – und wird US-Präsident. Wir erleben gefühlt weltweit einen Rechtsruck, der anscheinend damit einhergeht, dass die Chauvis wieder aus ihren Löchern gekrochen kommen. Wo man sich einfach über solche Werbungen amüsieren kann. Wo der Standard, die Zeitung in Österreich, die mehr als andere für linksliberale Werte steht, so etwas postet:

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Entgeltlich hin oder her, klar wird keine Onlinezeitung eine Promotion am besten ihrer Werbeplätze ablehnen, aber ich glaube, ich habe noch nie einen Satz gelesen, der in so wenigen Worten so viel Chauvischeiße auf den Punkt bringt. In dem Inserat geht es um eine Datingwebsite. Kein Problem damit, ich tindere mich manchmal selbst durch die Gegend, wenn mir fad ist. Aber warum brauche ich High Heels, wenn ich gezielt nach erotischen Erlebnissen suche? Ich hatte in meinem Leben bereits diverse Kerle zwischen den Laken, die ich auf flachen Schuhen mit nach Haus genommen hab. Ehrlich, das funktioniert! Wieso ist es meine Aufgabe, den Kerlen den Kopf zu verdrehen, ich will genauso verzaubert werden?! Und so weiter. Schön hats meine beste Freundin zusammengefasst: „Ich trag so Schuhe immer zum Date, in der Hand, und wenn er deppert wird gibts den Absatz ins Aug….“

Aber zurück zu Sixt und der alleinigen Tatsache, dass uns solche Chauvisprüche nun wieder in Hochglanz begegnen: In mir schrillen gerade jede Menge Alarmglocken. Da fängt eine ganz und gar nicht schöne Zeit für Frauen an. So viel wurde bereits erreicht, lassen wir uns das bitte nicht wegnehmen. Sicherlich wohl auch aufgrund von Turbokapitalismus und sich daraus ergebender Migration wird das Frauenbild in unseren Breitengraden gerade ein anderes (so wie es sich immer verschoben hat, Wien war immer schon ein Schmelztiegel der Kulturen, siehe Habsburgerreich – und ich meine das genau NULL rassistisch, weil der Kritikpunkt jetzt mehrmals kam) – aber es darf nicht dazu führen, dass wir hier an Gleichberechtigung einbüßen, es muss dazu führen, dass Frauen aus patriarchaleren Strukturen als unseren „empowered“ werden. Wir sind kein Anhang von Männern, und wir fokussieren unser Leben auch nicht rund um euch Kerle. Wenn wir ein Auto mieten wollen, dann tun wir das (nur ich garantiert nicht mehr bei Sixt), wenn wir High Heels tragen wollen, dann tun wir das, scheißegal, ob wir grad Sex haben wollen oder nicht.

Richtig traurig, dass ich mir sowas vom Herzen schreiben muss. Ich finds wirklich zum Kotzen. Sooo oft stelle ich fest: Das Leben, das ich führe, geht nur hier: Ich lebe alleine, ich finanziere mich alleine, ich sehe (m)einen Partner als Sahnehäubchen in meinem selbstbestimmten Leben, mit dem ich auf Augenhöhe lebe und Entscheidungen treffe, und nicht als Financier, ich kann heute in der Schlabberhose in den Supermarkt und morgen im sexy Vintagekleid in die Cocktailbar. Ich kann mich frei entscheiden, ob ich mich heute „hübsch“ mache oder nicht. Ich kann mitten in der Nacht alleine zu Fuß nachhause gehen und mir passiert sehr wahrscheinlich nichts. Ich kann frei entscheiden, wie ich leben will. Das ist ein unglaublicher Luxus, den ich festhalte und an den ich mich klammere wie das Fautier an den Baum. Diesen Luxus will ich niemals hergeben, nicht einen Zentimeter davon.

Ich will nicht, dass die Gesellschaft, in der ich lebe, zu einer wird, wie Sixt und der Standard sie uns zeigen.

 

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JEDE/R Einzelne kann was ändern!

Es gibt so tolle Menschen auf dieser Welt. Zum Beispiel Oskar T. Brand (der wahrscheinlich anders heißt, aber ich bin grad zu faul, das auszurecherchieren).

Oskar hat vor einigen Monaten dieses Video gemacht – mit seiner zehn Jahre alten Kamera, einfach so, weil ihm was aufgefallen ist und er sich dem mal genauer widmen wollte: Frauenmagazine und Werbung. Heraus kam ein Video, dass Millionen mal angesehen wurde, 160.000 Kommentare bekam, und auch nach Monaten noch einen fünfstellige Anzahl an Klicks PRO TAG verzeichnet. Einfach, weil Oskar den Nagel auf den Kopf trifft. Aber seht selbst:

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Und das wirklich schön daran: Oskar hat noch ein Video gepostet. Zwei Monate, nachdem das ursprüngliche Video raus kam, war plötzlich Ashley Graham, diese unwirklich schöne, runde, vollbusige, herrliche Frau auf dem Cover der britischen Cosmopolitan. Er hat einen Beweis, dass das mit seinem Video zu tun hat. Und rechnet auch ganz trocken vor: 16 Millionen Menschen haben das Video gesehen, 2 Millionen Menschen lesen die britische Cosmo. Hm, wer da wohl mehr Einfluss auf wen hat? Und sein Fazit: JEDE/R kann was bewegen. JEDE/R EINZELNE. Ich liebe diese Botschaft, ich durfte sie durch ichkaufnix.com auch selbst lernen, auch vier Jahre nach Ende meines Projekts bekomme ich mehrmals wöchentlich Mails von Frauen, die auch auf Shoppingdiät gehen, die ich zum selbst Nähen oder nur-noch-ökofaire-Mode-kaufen inspiriert habe. Es ist so. Jede/r kann was ändern. Hach, Oskar… ich mag dich!

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(Sorry fürs schirche Verlinken, ich hab das in dem neuen Layout noch nicht ganz draußen…)

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